Lovex-Turn
  Kiara die auserwählte Wolfsprinzessin
 
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Kurz-Info: 


Kiara, ein 17 Jähriges Mädchen, flüchtet vor ihrem Vater in einen Wald, und findet dort auch sehr schnell neue Freunde. Es sind Wölfe, die sie Aufnehmen, und bringen ihr alles bei, was sie wissen muss. Doch war es Zufall oder doch Schicksal, dass Kiara ausgerechnet den Wölfen begegnet? Fragen über Fragen. Kiara bleibt bei den Wölfen, und nach und nach kommt heraus, dass es kein Zufall, sondern Schicksal war, dass die Wölfe sie bei sich aufgenommen haben, denn eines wird ihr langsam aber sicher klar: Kiara, so schien es ihr, war den Wölfen viel wichtiger, als sie zu Anfangs geglaubt hatte.








Kapietl.1:   Das lang ersehnte Wiedersehen



„Wo bist du, Kiara? Komm her zu mir, Liebes!“, hörte man Drakes dunkle Stimme durch das ganze Haus rufen. Doch Kiara hörte ihn nicht, da sie Musik hörte und den Kopfhörer aufhatte. Drake suchte das ganze Haus nach ihr ab, schließlich fand er sie in ihrem Zimmer, Musik hörend und den Kopfhörer auf. Sie lag auf ihrem Bett, die Augen geschlossen und konnte Drake so weder hören noch sehen. Lucian, Kiaras Bruder befand sich zurzeit nicht im Haus, da er sich auf die bevorstehende Prüfung vorbereiten musste, die in kürze anstand. Was aber noch keiner wusste: In Lucian schlummerten unerweckte und unerahnte Kräfte, von denen er bis heute selbst noch nichts wusste. Doch war es für Lucian selbstverständlich, dass er fast jeden Tag einen Brief an seine geliebte Schwester schrieb, damit sie auch wusste dass es ihm gut ging und er auch fleißig am lernen war. Kiara hasste ihren Vater. Immer wieder schlief er mir ihr, seiner eigenen Tochter! Kiaras Mutter war bei ihrer Geburt gestorben. Lucian und Shea passten nach dem Tod ihrer Mutter auf sie auf, dass ihr nichts passierte. Doch tat Drake es immer wieder, wenn niemand zu Hause war, und er sich so unbeobachtet fühlte. Shea war Kiaras ältere Schwester, sie ist 22 Jahre alt. Kiara 17. und Lucian 25. Drake labte sich immer wieder an Kiara, sie war das Abbild ihrer Mutter. Er hatte ihre Mutter immer begehrt, jetzt da diese nun mal tot war begehrte er sie, Kiara. Immer wieder tat er es gegen ihren Willen, und falls sie sich wehren sollte schlug er sie. Kiara ließ es über sich her ergehen, obwohl sie deswegen lieber von zu Hause abhauen würde. Wie oft hatte sie schon mit dem Gedanken gespielt einfach von zu Hause ab zu hauen, aber was würde es ihr bringen? Drake würde sie doch eh immer und überall finden, also entschloss sie sich hier zu bleiben und das ganze irgendwie zu verdrängen oder sogar zu vergessen, was ihr aber nicht gelang, weil es tagtäglich passierte. Sagen konnte sie es aber auch niemandem, da Drake ihr angedroht hatte, sie zu töten, falls sie irgendjemanden davon erzählen würde, also schwieg sie lieber und fraß den ganzen Kummer und die Schmerzen in sich hinein, was dazu führte, dass sich langsam ihr Körper mehr und mehr verkrampfte, je öfter er es tat. Drake schlich sich leise zu ihrem Bett, ohne dass sie ihn bemerkt hatte und nahm ihr dann den Kopfhörer ab, beugte sich zu ihr runter und leckte ihren Hals entlang. „Hallo, Liebes!“, hauchte er ihr zärtlich und dennoch bestimmend ans Ohr. Kiaras Körper zitterte am ganzen Leib als sie das lecken spürte, verkrampfte sich weil sie wusste, was er jetzt wieder von ihr wollte. Und sie ließ es erneut über sich herergehen. Erst als er vollkommen befriedigt war, ließ er von seiner Tochter ab und sah sie zufrieden an. „Hier, Liebes, die hast du dir verdient!“, flüsterte er ihr danach leise, so als könne er ihr kein Härchen krümmen, und spielte den liebevollen, besorgten Vater. Wie sie es hasste, ihm so nahe zu sein, sie wollte es nicht und wünschte sich gerade, sie wäre niemals geboren worden. Er legte ihr einen 50€ Schein aufs Bett, den sie auch einsteckte und sich wieder richtig anzog. Er zog sich ebenfalls wieder an, beugte sich noch mal zu ihr runter und strich ihr zärtlich durchs Haar. „Du bist so wunderschön, weißt du das, Liebes?“, hauchte er ihr lieb ans Ohr und küsste daraufhin noch mal ihre Stirn. Doch Kiara wollte das alles nicht hören, sie hasste sein süß holz Geraspel, es war doch eh alles nur eine große Lüge! Er kam immer nur dann zu ihr, wenn er Sex von ihr wollte, bezahlte sie zwar auch gut dafür, aber das war nicht das, was sich Kiara wirklich von einem liebevollen Vater wünschte. Drake war alles andere als ein liebevoller und besorgter Vater, der sich immer wieder an seiner eigenen Tochter vergriff, weil er in ihr die Wiedergeburt seiner verstorbenen Frau sah, die er so begehrte. Kiara war von ihrem Vater angewidert. Mehr als das: Sie verabscheute ihn für seine Taten. Drake verzog sich wieder in sein Arbeitszimmer, verstummte und war so den ganzen Tag nicht mehr zu hören oder zu sehen.


Plötzlich konnte man hören wie die Haustür aufgesperrt wurde. Es war Shea, Kiaras ältere Schwester. Sie kam gerade von ihrer Arbeit nach Hause und hatte Post in der Hand. „Kiara, Schwesterherz, ich bin wieder zu Hause und ich habe einen Brief für dich!“, rief Shea über Kiara, die sofort angelaufen kam als sie das von ihrer Schwester hörte, jedoch verbarg sie in ihrem Gesichtsausdruck, was ihr gerade widerfahren war, sie durfte es ja niemandem sagen. Sie konnte es unheimlich gut verstecken, wenn es ihr nicht gut ging oder ihr irgendetwas passiert war, da sie nicht wollte, dass sich ihr Bruder oder ihre Schwester Sorgen um sie machten. Sie würde schon alleine damit fertig werden. Als sie vor ihrer Schwester stand, waren die Schmerzen, die ihr vorhin noch zugefügt worden waren, fast wieder vergessen, da sie wusste dass dieser Brief nur von ihrem Bruder Lucian sein konnte, wer würde ihr denn sonst schreiben, außer ihr Bruder?! Kiara nahm den Brief an sich und öffnete ihn, er war wie erwartet von ihrem Bruder Lucian. Sie las ihn sich langsam und stumm vor, sie las die Wörter mit ihren Augen. Kiaras Augen funkelten vor Freude als sie las, dass Lucian sie am Wochenende besuchen kommen wollte. Endlich sah sie ihn wieder nach so langer Zeit. Und sie freute sich jetzt schon riesig darauf ihn endlich wiederzusehen. Der Rest des Tages verlief relativ ruhig, ohne das Drake sich noch mal blicken ließ. Doch hatte Kiara ganz die stelle in dem Brief überlesen, dass Lucian noch einen Freund von sich mitbringen würde. Sie freute sich einfach zu sehr darüber, dass er endlich wieder hierher kam sie besuchen. Die Nacht verlief auch relativ ruhig, ohne die kleinste oder geringste Störung.


Am nächsten Tag stand Kiara schon sehr früh auf um das Frühstück herzurichten, deckte den Tisch und wartete darauf, dass endlich alle kamen um zu frühstücken. Nach 10 Minuten kam Shea zu ihr in die Küche, setzte sich zur Kiara an den Tisch und wartete mit ihr zusammen, wobei sich die beiden etwas unterhielten. „Na und freust du dich schon darauf, dass unser Bruder heute wieder nach Hause kommt?“, fragte Shea ihre Schwester, die freudig nickte und sagte. „Ja klar freu ich mich darüber, du weißt ganz genau wie sehr ich Lucian die letzten paar Monate über vermisst habe, da er nicht sooft hierher zu uns kommt, gerade weil er soviel um die Ohren wegen seiner anstehenden Prüfung hat. Außerdem müsste er doch auch jeden Augenblick hier eintrudeln oder?“, fragte sie Shea und sah dabei gleichzeitig auf die Küchenuhr, die halb acht anzeigte. Im Brief stand, dass seine geschätzte Ankunftszeit etwa um 10 Uhr sein würde. Also doch noch 2 ½  Stunden warten bis er kommen würde, was Kiara von Minute zu Minute immer nervöser und unruhiger werden ließ, sie wollte ihn endlich wiedersehen. Kiara und Shea frühstückten zusammen und redeten noch eine weile, bis Kiara plötzlich noch mal auf die Uhr blickte, die ihr halb 10 anzeigte. Noch eine halbe Stunde, dann wäre er wieder hier zu Hause bei seiner Familie. Kiara spürte, wie sie innerlich ganz aufgewühlt und immer unruhiger wurde, sie konnte es kaum noch aushalten ihn endlich wiederzusehen. Als es dann viertel vor 10 war, war ihre Geduld nun endgültig hin, saß hibbelig, teils zappelig und total nervös am Tisch und die Freude, ihn endlich wiederzusehen, wuchs von Minute zu Minute. Als es dann 5 vor 10 war stand sie plötzlich vom Tisch auf, rannte raus in den Flur und öffnete die Haustür, stellte sich an den Türrahmen und wartete dort auf ihren Bruder, sie hielt es drinnen nicht mehr aus. 5 Minuten später sah sie einen großen, gut gebauten, starken und muskulösen Mann von weitem her kommen, es konnte nur ihr Bruder Lucian sein. Plötzlich erblickte sie neben Lucian noch einen anderen Mann, er war etwa genauso groß wie Lucian, schwarze Haare und sah ebenfalls gut aus, jedenfalls sah er nach Kiaras Meinung sogar sehr gut aus, fast genauso gut wie Lucian selbst. Erst als die beiden ihr schon ganz nahe waren, konnte sie sehen dass Lucian doch etwas größer als der andere war. Vivian war ca. 1,80 groß, grüne Augen, schwarze Haare, gut gebauter Körper und sah verdammt heiß aus, fand Kiara zumindest. Sie spürte, wie sie sich gleich zu dem fremden Mann hingezogen fühlte, versuchte es aber jedoch zu unterdrücken, da es ihr Vater gleich mitbekommen würde, er wollte nicht, dass sie sich in irgendeinen Kerl verliebte, er wollte sie für sich alleine, sie sollte und durfte einfach keinen anderen lieben, sie gehörte ihm, ihm und sonst niemandem, er würde jeden anderen beseitigen, der es sich auch nur Ansatzweise wagen würde, sich an seine Tochter ranzumachen. Was Kiara nicht wusste, war, dieser fremde Mann war gar kein fremder Mann mehr für sie, sie kannte ihn bereits schon seit ihrer Kindheit, sie hatten sich nur sehr früh aus den Augen verloren, Vivian zog weg und so verloren sie sich aus den Augen. Kiara war noch sehr klein als Vivian wegziehen musste. Früher waren sie einmal die besten Freunde, bis hin zu dem Tage an dem Vivian wegzog, sie war sehr traurig darüber, dass sie ihn nicht mehr sehen durfte. Kiara ahnte noch nicht, dass es sich bei dieser fremden Person um ihren Vivian handelte, den sie von früher aus Kindheitstagen bereits schon kannte, ihr Innerstes musste es aber bereits schon spüren, dass er es war. Kiaras Herz hämmerte nur so vor Aufregung und Nervosität, dass sie nicht wusste, was sie im ersten Moment sagen sollte, sie sprang Lucian regelrecht um den Hals als sie vor ihm stand, gab ihm ein Küsschen links, Küsschen rechts und einen zärtlichen Kuss kurz auf den Mund. „Ich freu mich so dass du wieder da bist, Lucian!“, wisperte sie ihm leise ins Ohr und schmiegte sich sachte an ihren Bruder. Lucian drückte sie fürsorglich, zugleich aber auch sehr einfühlsam an sich heran, streichelte dabei zärtlich ihren Rücken und lächelte sie dabei zaghaft an. „Ja ich freue mich auch, kleines! Ich hab euch schon so vermisst, die anstehende Prüfung ist gar nicht mal so leicht, deswegen kann ich auch nur ein paar Tage hier bleiben, aber sobald ich mit der Prüfung durch bin werde ich wieder hierher zurückkommen und das für ganz!“, sagte er lieblich zu ihr, seine Stimme war eine einzige Liebkosung für Kiara. Kiara fühlte sich in Lucians Armen sehr wohl, geborgen und vor allen dingen wusste sie dass er sie liebte, natürlich wie ein Bruder seine Schwester liebte. „Als ich gestern deinen Brief bekommen hatte, Lucian und ihn gleich gelesen hatte, freute ich mich total und konnte es kaum noch aushalten, dich endlich wiederzusehen.“, gestand sie ihrem Bruder, sie hatte ihn wirklich schrecklich vermisst. „He he… und? Kennst du Vivian noch?“, fragte er sie und sah sie gespannt an. Kiara sah an Lucian vorbei und erblickte erneut Vivian. Plötzlich verspürte sie wieder dieses Herzklopfen, diese enorme Anziehungskraft, die Vivian auf sie ausübte. Drake stand in seinem Zimmer und beobachtete die ganze Szene von dort aus, er konnte sehen, wie Kiara auf Vivians Anwesenheit reagierte. „Verdammt, sie darf nie erfahren, dass er dieser Vivian ist, er könnte eine Gefahr für mich darstellen, das darf unter keinen Umständen passieren, dass er sie mir wegnimmt, sie gehört zu mir, mir ganz alleine!“, redete sich Drake Tag für Tag ein, so auch jetzt und er hoffte, Kiara würde Vivian nicht wieder erkennen. Doch es war bereits schon zu spät, gerade in dem Moment, als Lucian seinen Namen ausgesprochen hatte, sah sie alte Bilder wieder vor ihren Augen, die sie langsam wieder daran erinnern ließen, wer Vivian war. „Oh, Vivian!“, fiel sie nun ihm genauso um den Hals, wie auch vorhin bei Lucian. „Ich... ich kann mich wieder erinnern, ja du bist Vivian!“, flüsterte sie leise als sie beide Arme um Vivian schlang und sich nah an ihn heran schmiegte, was er natürlich mit Freude erwiderte und sie zärtlich und nah an sich heran drückte. „Na, Kiara, kleines! Wie geht’s dir? Haben uns ja schon ziemlich lange nicht mehr gesehen was? Schön dich mal wiederzusehen!“, begrüßte Vivian sie gleich freundlich und hielt sie weiterhin nah an sich gedrückt. Kiara genoss dieses schöne, warme Gefühl, das Vivian gerade in dem Moment ausstrahlte, sie fühlte sich in Vivians Armen gerade mehr als nur wohl, so als wäre er damals nie von hier fort gegangen, sie sog seinen Duft ein, den sie schon von früher her immer an ihm geliebt hatte, Vivian roch immer so verdammt gut. „Mir geht’s gut, Vivian und dir?“, fragte sie ihn sanft lächelnd und zugleich glücklich darüber, dass sie ihn wieder sah. Doch Vivian konnte es aus irgendeinem Grund spüren, dass es ihr nicht gut ging. Er wusste nichts davon, dass ihr Vater immer wieder gegen ihren Willen mit ihr schlief, wie auch? Er war die ganzen Jahre über ja nicht hier, und konnte so auch nicht bei ihr sein oder ihr in dem Fall beistehen, wüsste er es. „Ja mir geht’s auch gut, aber spüre ich jedoch, dass es dir nicht so gut geht, wie du es mir gerade eben noch gesagt hast, kleines! Ist irgendetwas passiert?“, fragte er verwirrt, er konnte es genau spüren und auch fühlen, wie sie sich gerade fühlte, wusste den Grund nur noch nicht wieso. „Ich, Vivian ich...“, brach sie es aber dann doch wieder ab, sie wollte und durfte es ihm ja nicht sagen, ansonsten würde ihr Vater sie umbringen, was sie nicht wollte und schwieg so lieber. „Dir geht es doch nicht gut, das spüre ich, kleines! Also los, sag was ist denn mit dir los hm?“, sah er sie dabei recht ernst an. Kiara war seine Freundin aus alten Kindertagen, und konnte es da schon nicht ertragen, wenn es ihr nicht gut ging oder sie irgendetwas bedrückte, jedoch war Kiara sehr gerissen und konnte sich gut verstellen, doch nicht vor Vivian. Er kannte sie, wie sie wirklich war, liebevoll, schüchtern, manchmal wenn sie wollte ging Kiara sogar aus sich raus, aber das passierte nicht sehr oft, da sie ja tagtäglich die Schmerzen, die ihr Vater ihr zufügte, ertragen musste. Eigentlich schrie ihre Seele nur geradezu danach, sich Vivian zu öffnen, es ihm zu sagen, aber sie konnte es einfach nicht tun wenn ihr, ihr Leben lieb war. Vivian packte sie ernst, zugleich aber auch zärtlich an den Armen und blickte ihr tief in die Augen. Kiara erschrak sich erst und bekam davon Gänsehaut, bis sie ihm dann doch in die Augen blickte und leise flüsterte. „Ich, Vivian ich... ich würde es dir ja nur zu gerne sagen, aber... ich... aber ich kann und darf es einfach nicht!“, sagte sie und versuchte, sich aus Vivians griff zu lösen, was ihr erst nicht so richtig gelingen wollte, bis es ihr dann auf einmal doch gelang und einfach davon rannte. „Halt, Kiara warte doch mal, bitte bleib stehen... KIARA!“, rief er ihr nach und lief ihr dann doch hinterher, er wollte sie nicht wieder verlieren, nicht nach den ganzen langen Jahren, die sie sich nicht mehr sehen konnten, endlich hatte er sie wieder gefunden und wollte sie einfach nicht mehr loslassen.


Vivian hatte Kiara in den ganzen Jahren nicht ein einziges Mal vergessen, er dachte Tag, Nacht, ja sogar jede Sekunde an sie und jetzt, da er sie endlich wieder hatte, wollte er sie unter keinen Umständen mehr verlieren, er empfand bereits jetzt schon sehr stark für Kiara, das wusste und spürte er genau, er konnte ihre Körperlichen Schmerzen regelrecht spüren, die sie Tag für Tag versuchte zu verstecken, damit es niemand bemerkte. Vivian lief ihr weiterhin hinterher, bis er sie schließlich doch eingeholt hatte und sie an einem Arm packte, sie zu sich drehte und ihr erneut tief in die Augen blickte. „Wieso rennst du vor mir weg? Und wieso kannst du es mir nicht sagen mhm? Du weißt, du kannst mir alles sagen, egal was es ist, vor mir brauchst du keine Angst zu haben und das weißt du auch, schließlich kennen wir uns schon seit Kindheitstagen und ich will dich nicht mehr verlieren, Kiara, bitte glaube mir. Ich will doch nur, dass es dir gut geht, bitte sag mir, was mit dir los ist! Ich sehe es dir doch an, dass es dir nicht gut geht!“, wiederholte er immer wieder seine Worte, da er es regelrecht spüren konnte, wie sie darunter litt. Kiara blickte ihm erneut recht erschrocken in die Augen, als er sie einfach so von hinten festhielt, ihr herz klopfte wie wild und man konnte denken, sie wolle jede Sekunde erneut noch mal vor Vivian weglaufen, was sie aber nicht tat, sondern sie sich stattdessen in Vivians Arme sinken ließ. Sie fühlte sich total schwach, zugleich aber einfach nur wohl in Vivians Armen, er war so liebevoll, verständnisvoll und zärtlich zu ihr. Kiara wusste, dass sie Vivian blind vertrauen konnte, daran gab es keinen Zweifel, nur wollte sie da Vivian nicht mit in die Sache ziehen, da sie ganz genau wusste, wie ihr Vater in Bezug auf Vivian reagieren würde. Doch plötzlich passierte es ganz unerwartet. Kiara hatte sich nicht mehr unter Kontrolle, beugte sich vor zu Vivian und küsste ihn plötzlich zärtlich auf den Mund. Erst war Vivian etwas überrascht, gar erstaunt darüber dass sie ihn aus heiterem Himmel einfach so küsste, erwiderte den Kuss dann aber nach einigen Sekunden genauso zärtlich, schlang beide Arme um sie und drückte sie mit druck, zugleich aber sehr zärtlich an sich heran. Kiara spürte, wie Vivian sie näher an sich drückte, wobei sie den Kuss weiterhin so zärtlich anhielt, Vivians Nähe tat ihr einfach so unbeschreiblich gut, sie konnte es nicht in Worte fassen, wie sie sich gerade bei ihm fühlte, deswegen ließ sie den Kuss daraufhin leidenschaftlich werden, den Vivian genauso erwiderte und sie dabei noch näher an sich heran drückte. Plötzlich nahm Vivian während des Kusses Kiara auf seine Arme und trug sie zurück zum Haus, trug sie rein in ihr Zimmer und ließ sie auf ihrem Bett erst wieder nieder. „Oh, Vivian!“, flüsterte Kiara nur wieder leise als sie ihm tief in die Augen blickte, was Vivian erwiderte und ihr ebenfalls sehr tief in die Augen blickte. Eigentlich müsste Kiara jetzt Angst verspüren, was sie aber nicht tat. Sie wusste, sie konnte Vivian vertrauen, deswegen ließ sie es auch zu, Vivian würde ihr nicht weh tun. Sie ließ es zu, dass Vivian sie vollkommen entkleidete und begann zärtlich ihre Brüste zu streicheln, was Kiara ein leises seufzen entfliehen ließ. Er umspielte mit seiner Zunge ihre Nippel und leckte sie vorsichtig und zärtlich, damit er ihr nicht weh tat, als er mit einer Hand auf ihrem Bauch herum tippelte, was Kiara sehr gut gefiel, weil sie es mochte. Vivian richtete sich auf und sah sie sanft lächelnd an, beugte sich dann zu ihr vor und begann, ihren Hals zu küssen, wechselte immer die Seiten und streichelte sie liebevoll dabei. Kiara genoss es in vollen Zügen, das sah man ihr an. Nun begann er, ihren Hals zu lecken, ganz sachte, was Kiara eine Gänsehaut beischaffte und sie kurz zusammen zuckte. „Oh, Vivian, du bist so zärtlich zu mir!“, hauchte sie leise. Vivian beugte sich noch mal auf und sah sie eindringlich, jedoch mit einem lieblichen blick an. „Ja, wieso sollte ich dir denn weh tun wollen, schließlich kennen wir uns doch jetzt schon so lange, denkst du, ich würde dir weh tun wollen, nein, das ganz bestimmt nicht, keine angst ich bin ganz vorsichtig, Versprochen!“ wollte er ihr ihre Angst nehmen, er wusste ja nicht, was Kiara schon alles durch machen musste. „Nein Angst habe ich keine, es ist nur... es kommt auf einmal so ganz plötzlich, schließlich haben wir uns gerade eben erst wieder gefunden nach all den langen Jahren.“ Vivian lächelte sie an. „Ach so, ja! Aber du brauchst trotzdem keine Angst zu haben, falls du sie jetzt nur wieder verstecken willst, wieso konntest du mir das von vorhin eigentlich nicht erklären, warum bist du weggelaufen?“, fragte er sie erneut. „Nun ja... ich... ich kanns dir hier nicht sagen, da Drake, mein Vater, uns hören könnte! Dazu gehen wir lieber an einen anderen Ort!“, meinte sie dazu nur und verstummte dann wieder. Vivian lächelte sie sanft an und zog sich nun ebenfalls aus, worauf er zu ihr ins Bett kam und sich neben sie legte. „Du bist so wunderschön, Kiara, weißt du das?“, hauchte er ihr zärtlich und zugleich auch so liebevoll ins Ohr, dass sie davon erneut eine Gänsehaut bekam. Vivians Stimme wirkte irgendwie beruhigend auf Kiara, sie wusste zwar nicht, warum und wieso, aber seine Nähe tat ihr einfach unheimlich gut. Plötzlich hörte er Kiaras Worte von gerade eben in seinem Kopf widerhallen. Erst jetzt realisierte er die Worte richtig, worauf er sie dann doch recht ernst fragte. „Du, Kiara? Hat es irgendetwas mit deinem Vater zu tun, dass du es mir vorhin nicht sagen konntest und einfach so weggerannt bist?“ Sie sagte daraufhin nichts, sondern nickte daraufhin nur einmal stumm mit ihrem Kopf. „WAS? Was hat er mit dir gemacht?“ wurde Vivian nun doch schon etwas lauter, irgendwie hatte er schon so eine Art verdacht. „Ob er sie wohl...“, dachte er, doch diesen Gedanken wollte er nicht zu ende denken und ließ es so schnell lieber wieder. „Ich... Vivian, bitte versteh mich doch... ich... ich kann’s dir nicht sagen, jedenfalls nicht jetzt und nicht hier, er... er würde uns hören und...“, unterbrach sie es und hielt sich schnell die Hand vor den Mund, fast hätte sie es ihm doch tatsächlich verraten. „Na gut, Liebes, wie du willst! Dann gehen wir nachher an einen anderen Ort, damit du es mir dort sagen kannst, ja?“, fragte er sie mit einem schwachen lächeln. Kiara nickte nur und blieb ruhig auf dem Bett liegen, bis Vivian sich schließlich über sie legte und zärtlich Küsste, wobei er erst noch etwas mit ihr spielte. Kiara genoss den Kuss, genauso wie auch Vivian gerade mit ihr spielte und sich an ihr rieb, es war einfach ein ganz anderes Gefühl als bei Drake, schließlich war er ja ihr Vater. Vivian löste den Kuss, begann, mit einer Hand ihre Wangen auf und ab zu streicheln, küsste ihren Hals zärtlich entlang und streichelte mit der anderen Hand ihre Brust, wechselnd mit der anderen und tat es wirklich ganz vorsichtig und langsam als er in sie eindrang. Vivian blickte Kiara dabei tief in die Augen, als er dabei zärtlich immer tiefer in sie eindrang, wobei er nun mit einer Hand ihren Körper abfuhr, um ihn genau zu erkunden, was Kiara ein leises stöhnen entlockte, als sie spürte, wie er langsam und sachte immer tiefer in sie ging, die Schmetterlinge wurden in ihrem Bauch freigelassen, sodass sie totales kribbeln überall verspürte, als Vivian begann, ihren Körper ab der linken Brust, wechselnd mit der rechten Brust, bis runter zu ihrem Bauchnabel zu küssen, was ihr einen angenehmen Schauer beibrachte und es ihr auch so über den Rücken lief. „Oh, Vivian, jaaa!“, stöhnte Kiara leise als sie spürte, wie er begann, sie langsam und vorsichtig zu stoßen, wobei er ihren Körper weiterhin so mit seinen Küssen verwöhnte. Plötzlich packte er sich erneut Kiara, blieb aber in ihr und hielt sie fest, drehte sich um und nun saß er auf dem Bett, setzte sie auf seinen Schoß und küsste sie erneut sehr zärtlich, zugleich aber auch sehr leidenschaftlich. Dann begann, er wieder damit sie langsam und vorsichtig zu stoßen, manchmal wurde er nur etwas schneller, sodass er ihr nicht weh tun konnte, er wollte ihr ja auch nicht weh tun, deswegen blieb er immer in dem selben Takt und stöhnte ihr leise ins Ohr, was Kiara noch mal zusammen zucken ließ, als sie davon erneut eine Gänsehaut bekam, bewegte sich nur leicht auf seinen Schoß und ließ ihn den Rest machen. Kiara genoss es einfach mit Vivian zu schlafen, er war so zärtlich, einfühlsam und doch so heiß zugleich, dass es ihr fast den Atem raubte. Vivian schenkte ihr das Gefühl richtig begehrt zu werden, nicht so wie es ihr Vater immer bei ihr tat, sie genoss es und ließ Vivian machen, sie vertraute ihm vollkommen, weil sie wusste, er würde ihr nie weh tun wollen. Zärtlich begann, Vivian noch mal, ihre Brüste zu streicheln, leckte sachte an ihren Knospen und stieß immer wieder nur langsam und vorsichtig zu, verwöhnte dabei weiterhin ihre Brüste und sah sie ab und zu an, wobei er sie sanft anlächelte und dabei weiter so sanft mit ihr umging. Kiara spürte, wie einfühlsam Vivian gerade zu ihr war, so zärtlich, all das hatte sie zuvor bei Drake noch nie erlebt. Vivian gab ihr zugleich auch das Gefühl, keine Angst davor zu haben. Und Kiara hatte auch keine Angst, sie genoss es und man konnte es ihr an den Augen ansehen. Vivian beugte sich noch mal zu ihr vor, küsste ihren Hals entlang und stieß langsam zu, wobei er leise stöhnen musste und immer wieder wechselnd ihre Brüste streichelte, ihren Bauch küsste, runter zum Nabel und zärtlich mit seiner Zunge hinein leckte, was Kiara mehr als nur gut gefiel, da es einer ihren empfindlichsten Stellen war, die sie reizten.


Schließlich kamen beide gemeinsam und Vivian blieb noch eine weile in Kiara, bis er sich doch wieder aus ihr entzog und sie sanft lächelnd ansah. Sie erwiderte seinen Blick, bis sie es ihm auf einmal doch verriet. „Du, Vivian?“ „Mhm, ja was ist denn, Liebes?“, fragte er sie und sah sie sanftmütig dabei an. „Nun ja, es... es ist so...“, unterbrach sie es noch mal kurz, beugte sich zu Vivian vor und flüsterte es ihm leise, wirklich nur sehr leise ins Ohr. „Ich... na ja mein... mein Vater, Drake, er... er... kommt immer zu mir und... na ja er schläft immer gegen meinen Willen mit mir!“ Vivian horchte auf, als er das von ihr erfuhr. „Was? Wirklich? Aber... aber du bist doch seine Tochter, wie... wie kann er dass denn nur tun?“, verstand er das einfach nicht. „Und ja, Vivian! Er kommt Tag für Tag hierhin zu mir und tut es gegen meinen Willen, bezahlt mich mit 50€ und das war’s dann auch schon wieder. Aber das gerade eben mit dir war so... es war so schön und es tat auch gar nicht weh, jedenfalls nicht so, wie das erste mal, als es mein Vater getan hatte. Und ich fürchte, er wird heute Nacht noch mal zu mir kommen und mit mir schlafen wollen. Ich... ich will es aber nie, aber wenn ich es nicht tue dann... dann...“, brach sie es erneut noch mal ab. „Was dann?“, fragte Vivian und sah sie eindringlich an. „... dann schlägt er mich!“, ergänzte sie den Schluss. „WAS?“, rief Vivian empört darüber auf als er das hörte. „Und ja, er... er hat mir damit gedroht, dass er mich umbringen wird, wenn ich es irgendeinem sage, verstehst du nun meine Angst, weil ich es dir zuerst gar nicht sagen wollte, warum ich vorhin auch vor dir weggerannt war?“ Sie sah ihn erwartungsvoll an. „Ja schon, aber wie kann er dir das denn nur androhen, seiner eigenen Tochter!“, verstand er es einfach nicht. „Weil ich das Abbild meiner Mutter bin, Vivian! Sie ist bei meiner Geburt gestorben und seit zwei Jahren schläft mein Vater regelmäßig jeden Tag mit mir, ohne das ich es überhaupt will!“ kamen ihr bei diesen Worten dann doch die Tränen. „WAS? Na warte, der kann noch was erleben, keine Angst, kleines ich werde heute Abend in deiner Nähe sein, falls du recht hast und er tatsächlich da noch mal zu dir kommen sollte, da lasse ich dich nicht alleine!“, gab er das daraufhin doch recht ernst und entschlossen von sich. „Aber... aber, Vivian, was... was willst du denn dann gegen Drake unternehmen? Manchmal kommt es mich sogar vor, als sei er gar kein normaler Mensch, sondern irgendein anderes bösartiges Wesen.“, gab sie nun doch etwas verlegen zu. „Das wirst du ja dann noch sehen, wenn Drake denkt, dass du heute Abend alleine sein wirst, irrt er sich, da werde ich dich ganz bestimmt nicht alleine lassen, Liebes!“, gab er noch mal standfest von sich, er wollte nicht, dass er sie wieder bekam. Kiara war seine Tochter, ja mehr aber auch nicht, und es war Gesetzlich verboten, dass Vater und Tochter miteinander schliefen. Das wusste auch Drake, aber er tolerierte es und vergriff sich doch immer wieder an ihr.


Nach einer Weile zogen sich die beiden wieder an und gingen aus Kiaras Zimmer raus, durch den Flur und rein in die Küche. „Ach endlich mal wieder ein richtiges und ordentliches Frühstück!“, lobte er Kiara, weil er es sich denken konnte, dass sie es hergerichtet hatte. Der Rest des Tages verlief so wie auch schon der gestrige zuvor. Später am Abend verzog sich Kiara noch mal in ihr Zimmer, um ihre Ruhe zu haben, da sie nun von keinem mehr gestört werden wollte, dachte aber immerzu an die Worte, die sie Vivian heute Morgen gesagt hatte. Ob Drake wirklich heute Abend noch mal zu ihr kommen würde? Es war bereits halb 10 Abends, als Kiaras Zimmertür noch mal aufging und sie panisch vor Angst erst noch mal aufsprang. „Psst, Liebes keine Angst, ich bin’s, Vivian!“, hörte sie ihn flüstern und betrat ihr Zimmer. „Hast du mich erschreckt, Vivian!“, fiel ihr ein Stein vom Herzen, das es nicht Drake war. „Entschuldige bitte! Aber ich sagte dir ja, dass ich dich da auf gar keinen fall alleine lassen werde!“, gab er erneut ernst von sich. Plötzlich ging erneut die Tür auf, sodass sich Vivian nur noch blitzschnell hinter der Zimmertür verstecken konnte, bevor Drake tatsächlich noch mal zu ihr ins Zimmer kam. „Na, Liebes kannst du auch noch nicht schlafen?“, fragte er und kam langsam auf sie zu, sah sie dabei begehrend an und setzte sich dann zu ihr aufs Bett. Vivian, der alles gut hinter der Tür belauschen und sehen konnte, beobachtete diese Szene erst noch eine Weile. Erst, als Vivian erkennen konnte, wie Drake versuchte, Kiara auszuziehen, mischte er sich dazu ein. „Hey, Drake, lassen sie das gefälligst! Wie können sie nur, sie ist ihre Tochter, so was macht man nicht.“, gab Vivian ernst und wütend darüber, dass es tatsächlich stimmte, was Kiara ihm erzählt hatte, von sich. „Ach ja?“ Drake drehte sich unbeeindruckt zu Vivian um, grinste ihn frech an und riss Kiara im gleichen Moment die Kleider vom Leib. Vivians Wut steigerte sich bis ins unermessliche, als er das sah. „Hören sie sofort auf damit, lassen sie das, Drake oder ich gehe zur Polizei!“, drohte er ihm. „Ach ja, was willst du schon alleine gegen mich ausrichten mhm? Sie gehört mir, niemand wird sie mir wegnehmen, niemand! Ich beseitige jeden, der ihr gefallen könnte, und denk ja nicht, dich würde ich deswegen am Leben lassen, weil ihr euch schon von Kindertagen her kennt, pah!“ Plötzlich sprang Kiara vom Bett auf, raste mit einem Affenzahn an Drake und Vivian vorbei, runter ins Wohnzimmer, wo sie immer ein paar Klamotten für den Notfall daliegen hatte, zog sich diese schnell über und lief raus in den Flur, öffnete die Haustür und rannte nach draußen, ihr Gesicht war mit Tränen überströmt und sah alles verschwommen, sie konnte fast nichts mehr durch die Tränen erkennen, dennoch lief sie einfach weiter, egal wohin, Hauptsache weit, weit weg von Drake, sie hielt es zu Hause einfach nicht mehr aus. Kiara lief eine lange und weite Straße entlang, bis diese plötzlich endete und Kiara vor einem Waldeingang stand. Sie hatte immer noch Tränen in den Augen, wagte sich dennoch aber in den Wald hinein und kam dann langsam wieder zum Laufen, doch durch die Tränen, die sie immer mehr vergoss, konnte sie fast kaum noch etwas sehen, es war eigentlich schon fast unmöglich, noch irgendetwas zu sehen, so sehr wie sie gerade auch weinte. Kiara lief weiter durch den tief, dunklen Wald, immer tiefer und tiefer, bis sie sich schließlich nicht mehr auf den Beinen halten konnten und zusammenbrach, ihr Atem beschleunigte sich von Sekunde zu Sekunde mehr, versuchte, sich aber irgendwie wieder zu beruhigen, was ihr aber nicht gelang und sie plötzlich davon Ohnmächtig wurde, sodass sie wie leblos auf dem Boden im Wald liegen blieb.

 
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